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Die Great Ocean Road

Drei Tage lang sind wir der Great Ocean Road von Melbourne bis Warrnambool gefolgt. Die Great Ocean Road ist sowas wie das Surfmekka im Süden Australiens und an Bells Beach wird  jährlich das wohl spektakulärste Surfermeeting, die Rip Curl Pro, ausgetragen – so wird es im Reiseführer zumindest erklärt. Für wen das Surfen nichts ist, der kann sich hier auf dieser Strecke satt sehen an felsigen Stränden, Leuchttürmen, Schiffswracks und Kurvenwarnschildern.


Auch Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten – die Strecke führt vorbei an Koalarevieren (Kennett River), Seebärenkolonien (Marengo), Walaussichtspunkten (Warrrnambool - für den Winter, da kommen sie nämlich dorthin, um ihre Jungen zu gebären) und an ganz schön vielen Kängurus (überall und ständig).

Die Great Ocean Road (GOC) startet bei Torquay. Der für uns aber schönste Ort liegt noch davor – Geelong. Er hat etwas von einem mondänen Strandbad aus dem frühen 20. Jahrhundert: Eine endlos lange Promenade, eine Segelschule, einen botanischer Garten und ein Seebad, kostenlose Picknick- und Barbecueanlagen, alles super gepflegt.


In der Touristeninformation in Geelong hatten wir gefragt, was wir bei der GOR auf keinen Fall verpassen dürften und hatten in einer fast halbstündigen Antwort sämtliche Hotspots erklärt und eine Tragetasche voll Karten und Flyer erhalten, sodass auf unseren nächsten Tagestouren nichts schief gehen konnte.  

Die meiste Zeit folgt man auf der GOR dem Küstenverlauf und fährt von einem Nationalpark in den nächsten. In vielen von ihnen gibt es kostenlose Campingmöglichkeiten, sogenannte basic facilities, d.h. es gibt nichts, außer einer ebenen Standfläche, aber dort ist es erlaubt zu stehen und woanders nicht. So haben wir zum Beispiel letztens mitten im Eukalyptuswald gestanden, das eine oder andere Känguru verscheucht, ein paar Vögel aufgeschreckt und niemanden um uns herum gehabt. Das macht schon viel mehr Spaß als von einem Campingplatz zum nächsten zu fahren.


Allerdings hat die Straße ihre besten Tage schon lange hinter sich und eine Grundsanierung wäre sehr wohl angebracht. Unterwegs waren wir in ein Schlagloch von unvorstellbarer Größe und vor allem Tiefe gefahren, aus dem wäre ein Smart ohne fremde Hilfe gar nicht mehr raus gekommen. Hätten wir eine Achse gebrochen, es hätte uns nicht gewundert.  

Auf dem letzten Abschnitt der GOC stehen die 12 Apostel. Je nach Zählweise sind es aber keine zwölf oder mehr als zwölf Felsen, die vor der Küste im Wasser stehen und ursprünglich einmal „Die Sau und ihre Ferkel“ genannt wurden. Da man aber der Meinung war, dass ein attraktiverer Name sicherlich mehr Touristen anlocken würden, wurden zunächst die Apostel und später die 12 Apostel daraus.


20.3.14 11:16
 


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