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Ein paar Kängurus, ein halbes dutzend Koalas und an die tausend Pinguine

Am Mittwoch waren wir im Promontory Nationalpark wandern. Der Abstecher dorthin lohnt sich wirklich. Man kann sich die unterschiedlichsten Strecken nach Dauer und Schwierigkeitsgrad aussuchen und ganze Tage dort verbringen. Wir haben nur eine kurze Wanderung gemacht und sind dann weiter bis Philipp Island gefahren, um abends die Pinguinparade anzuschauen.

Nach einer gefühlt endloslangen Fahrt durch die immer selbe Landschaft kamen wir relativ spät auf der Insel an. Noch schnell einen Abstecher bei den Koalas und dann zu den Pinguinen.Wir waren ganz schön gespannt, laut Infocenter waren am Vorabend etwas mehr als Tausend Pinguine gezählt worden.


Aber was erwartet man von einer Pinguinparade? Ein paar kleine Frackträger, die an Land watscheln und dann irgendwo in den Dünen verschwinden. - So ungefähr stimmt das auch und es macht einen Heidenspaß ihnen dabei zuzusehen.

Ein Pinguin kommt nämlich nicht einfach so an Land. Nachdem er den ganzen Tag oder manchmal auch mehrere Tage im Meer fischen war, kommt er bis auf etwa 200m an den Strand geschwommen und sucht sich dann per Signaltöne seine Landgangkameraden.

An Land warten nämlich außer hunderten von Touristen in der Regel auch potentielle Fressfeinde wie große Möwen, Adler oder andere Raubvögel. Die Gruppen selbst sind ganz unterschiedlich groß, von um die fünfzehn bis über fünfzig finden sich dabei zusammen.

Immer sich der Gefahr an Land bewusst, lässt sich die neugebildete Landgangtruppe zunächst einmal mit der ersten Welle an Land spülen, jeder versucht sich hinter dem anderen zu verstecken und als dickes Knäul geht es langsam Richtung Strand. Bis der erste von ihnen meint, es könnte doch nicht sicher sein, kehrt macht und zurück ins Wasser rennt - Oberkörper nach vorne gebeugt, Flügel nach hinten gestreckt und ab geht’s. Alle anderen hinterher.  

Neuer Versuch. Während die ersten der Gruppe bereits in Richtung Land watscheln, werden die hinteren von der nächsten Welle aufgespült und zurück ins Meer gezogen. Damit machen die anderen auch kehrt, schließlich haben sie jetzt ihre Rückendeckung verloren.

So geht das eine ganze Weile bis endlich ein paar mutige Pinguine losrennen und die Dünen hinauf klettern.

Das Nistgebiet in den Dünen auf Philipp Island ist riesen groß und so kann es sein, dass ein Pinguin noch über einen Kilometer bergauf zu seinem Nest wandern muss, um sich endlich vom anstrengenden Fischen zu erholen. Über Stege, die wieder zum Ausgang führen, kann man dann die Pinguine auf ihrem Fußmarsch begleiten. Um sie nicht zu stören oder zu erschrecken durfte man leider keine Photos machen, aber wen es interessiert, der kann nachschauen auf: http://www.penguins.org.au/attractions/penguin-parade/  

15.3.14 02:35
 


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