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Wir sind umgezogen ...

... auf bobontour2.

Wer also weiterlesen möchte, wo wir sind und was wir so erleben, liest einfach dort weiter. 

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8.5.14 21:13


Frohe Ostern!

Wir wünschen allen frohe Ostern, happy Easter e buona Pasqua!

 

21.4.14 15:54


Wieder daheim ...

Angesichts des vermissten Flugzeuges der MalaysiaAirlines, das noch immer vor der australischen Küste vermutet wird und das seit Wochen die dortige Berichterstattung dominiert, war die Vorfreude auf insgesamt fast 24 Stunden Flug für uns diesmal nicht ganz unbeschwert. Man macht sich doch so seine Gedanken. Aber seit fast zwei Stunden sind wir wieder wohlbehalten in Frankfurt und sitzen nun an der Bushaltestelle und warten auf unseren Fernbus. Wenn wir zuhause ankommen, waren wir insgesamt etwas mehr als vierzig Stunden unterwegs und sind einmal um die halbe Welt gereist. Für die, die mich übrigens als notorische Übergepäck-Reisende kennen - trotz einer Flut von Unterrichtsmaterialien, dem einen oder anderen Souvenir und drei Wanderstiefeln waren sogar noch 1,5 kg Luft!
3.4.14 12:18


See you again - some day ...


Heute war unser letzter Tag in Sydney mit nochmals viel Sonne und warmen Temperaturen bis in den Abend. Morgen fliegen wir wieder nach Hause und dann ist erstmal Reisepause und damit auch Schreibpause auf Bobontour.

Anfang Mai geht es aber schon wieder mit unserem Bob nach Italien und ab da lassen wir euch wieder wissen, wohin uns die Reise führt und was wir so alles erleben. Da wir nach acht Wochen Mitsubishi nun noch viel mehr zu schätzen wissen, was wir an unserem "Luxusbus" haben, werden wir den Fahrkomfort unseres alten Herren so richtig genießen und ihn hegen und pflegen.

Falls zwischendurch aber doch einmal etwas Interessantes passieren sollte, lasse ich es euch wissen. Also vielleicht doch ab und an einfach mal hier vorbeischauen...

1.4.14 11:31


Lichter, Livemusik, Sternenhimmel ...


Was will man mehr? Wir sitzen gerade bei einer Flasche neuseeländischem Weißwein und Fingerfood in einer Bar direkt unterhalb der Oper mit Blick auf die Harbour Bridge. Heute bin ich mal wieder sowas von verliebt in meinen Mann ... Es gibt einfach Tage, die vielleicht ganz normal starten, sich dann aber zu einem perfekten Abend entwickeln. So wie heute.

31.3.14 11:39


Sonntags in Manly ...

... ist die Hölle los und wir sind ja schon off peak, also in der Nachsaison. Kaum vorzustellen, dass sich noch mehr Leute auf der Strandpromenade und in der Einkaufsstraße tummeln können. Man ist praktisch von der Stadt aus direkt am Strand und wenn man die Fähre nimmt, umgeht man auch das gar nicht mal so kleine Parkproblem.


Vom Park aus, der die süd-östliche Spitze von Manly bildet, sieht man direkt auf die Stadt und die Hafeneinfahrt durch die sich auch die großen Kreuzfahrtschiffe zwängen. Das sieht dann ganz schön abenteuerlich aus, wie sie langsam umgeben von Mini-Segelschiffen hinein und wieder hinaus navigieren. 


Obwohl wir jetzt schon einige Male auf die Skyline von Sydney geschaut haben, sieht die Stadt doch jedes mal wieder etwas anders aus. Gestern Abend zum Beispiel direkt von unserem Schlafplatz aus:


Jetzt stehen wir mit Sicht auf den offenen Ozean auf einem Parkplatz am Strand, schauen einem dieser großen Luxusliner hinterher und warten auf den Start des nächsten Formel1 Rennens - hier lässt es sich ganz gut aushalten. Glücklicherweise funktioniert unsere DVBT-Antenne und wir können das Rennen direkt schauen. Ich setze auf Rosberg, Carsten auch - na dann muss es ja was werden.  

30.3.14 09:56


Zurück zum Anfang ...

Solangsam schließt sich der Kreis unserer Reise und wir sind wieder in Sydney angekommen. Hier waren wir vor gut sieben Wochen gestartet und in der Zwischenzeit war doch mächtig was los.

Bei unserem ersten Sydneyaufenthalt hatten wir im Stadtteil Surry Hills gewohnt, was abends immer einen fast einstündigen Nachhauseweg aus dem Stadtzentrum bedeutete. Dieses Mal haben wir es besser. Da wir jetzt mit dem Camper unterwegs sind, können wir uns immer wieder einen anderen Ort zum Übernachten suchen, je nachdem wo wir tagsüber unterwegs sind. Letzte Nacht hatten wir zum Beispiel von einem Stellplatz ziemlich im Stadtzentrum gehört, der kostenlos sein sollte, direkt am Wentworth Park. 

Als wir dort ankamen fanden wir den Seitenstreifen fest in deutscher Hand und ergatterten einen der letzten freien Parkplätze. Insgesamt rund zwanzig größere und kleinere Camper, Kombis und andere "vierrädrige Übernachtungs- möglichkeiten" standen entlang der Straße. Für die Passanten musste das schon ein eigenwilliges Bild abgeben, wie auf einer Länge von vielleicht hundert Metern lauter junge Leute (wir waren wahrscheinlich die ältesten) in ihren Campingstühlen auf dem Grünstreifen vor ihrem kleinen Gaskocher sitzen, kochen und es sich für die Nacht gemütlich machen.


Heute sind wir wieder aus der Stadt herausgefahren und sind auf dem Weg nach Manly. Manly liegt nördlich von Sydney und man gelangt entweder direkt über die Harbour Bridge dorthin oder in einem etwas größeren Bogen um das Hafenbecken herum. Wir haben uns für letzters entschieden und so haben wir nun von verschiedenen Aussichtspunkten aus einen tollen Blick auf die Skyline von Sydney.

Wie man sieht, haben wir heute auch zum ersten Mal seit fast einer Woche wieder richtig gutes Wetter.

29.3.14 04:31


Bei Regen sind Wasserfälle am schönsten ...

Heute scheint es mit dem Hochladen von Bildern zu klappen und so kann ich den Ausblick vom Echo Point in Katoomba auf die "drei Schwestern" nachreichen und zu Broken Hill gibt es jetzt weiter unten auch noch ein paar Bilder.

Vor zwei Tagen konnten wir also in das Tal der Blue Mountains schauen und uns unsere Wanderroute für den nächsten Tag von oben anschauen. Man sieht allerdings schon an den Wolken im Bild, dass das gute Wetter nicht mehr allzulange halten sollte. 

Als wir gestern dann unsere Wanderung vom Echo Point aus starteten und über vielen Stufen ins Tal hinabstiegen, konnten wir nur noch eine der drei Schwestern sehen, das Tal selbst war unter einer dicken, weißen Nebelwand komplett verschwunden. 


Dafür haben wir heute eine tolle Wanderung gemacht und da es die letzten eineinhalb Tage am Stück geregnet hatte, war der Wasserfall zu dem wir gewandert sind auch entsprechend gewaltig.


Die Wanderung, diesmal von Wendworth Falls aus, führte uns zunächst in die Schlucht hinab, dann auf einem schmalen Pfad an den Felsen entlang und durch den Wald weiter zum Wasserfall und von dort aus wieder hinauf zum Plateau.

Wir sind ganz schön nass geworden, einmal vom ständig anhaltenden Nieselregen, aber auch vom Wasserfall selbst.


Macht aber nix, wir sind ja nicht aus Zucker

27.3.14 11:41


Hot chocolate und cheese cake

Den halben Tag waren wir heute in den Blue Mountains wandern. Die Blue Mountains liegen nur gut hundert Kilometer westlich von Sydney, das heißt wir sind schon fast am Ende unserer Rundreise angelangt.

In Katoomba gibt es den Echo Point von dem aus man auf die Three Sisters, eine Felsformation, schauen kann und von wo aus mehrere Wanderungen starten. Wir sind die Giant Stairway hinuntergestiegen (909 Stufen) und sind dann durch den Regenwald bis zum Wasserfall gewandert (nochmals 200 Stufen hinunter und um die 400 Stufen wieder hinauf). Die fehlende Höhendifferenz erklimmt man mit der "steilsten" Zahnradbahn der Welt in zwei Minuten für ganz schön teure $14 pro Person. Dann ging es nochmals eine halbe Stunde zurück zum Parkplatz.

Die Rundwanderung macht Spaß und der Ausblick auf die Three Sisters und den Wasserfall ist mit Sicherheit beeindruckend, zumal er gut Wasser führen dürfte, da es die ganze Nacht geregnet hat. Leider ist heute das ganze Tal dermaßen von niedrig hängenden Wolken zugezogen, dass wir die Three Sisters, von denen wir gestern noch tolle Bilder gemacht hatten, heute nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen haben. Wir haben Bilder von dem Nichts gemacht, was wir gesehen haben, aber leider klappt das mit dem Hochladen von Fotos noch immer nicht.

Es regnet den ganzen Tag schon mal mehr, mal weniger und je nach Blätterdachdichte wurden wir mehr oder weniger nass. Jetzt sitzen wir im "The Hatters Café", nutzen aber mithilfe der Bedienung heimlich das Wlan von Vee's Café nebenan, da dieses hier nicht tut, laden sämtliche Elektrogeräte auf und trocknen unsere Jacken, während wir unseren Kohlenhydratspeicher ebenfalls nochmals mithilfe von heißer Schokolade und ultra heftigem Cheese Cake mit Sahne und Erdbeersoße auffüllen. Hmmm.

 

 

 

26.3.14 05:38


500 Kilometer geradeaus ...

Mit Broken Hill haben wir vor zwei Tagen den nord-westlichsten Punkt unserer gesamten Australientour erreicht. Gestartet von Hopetoun bedeutete das eine Tagesreise von knapp 500km mehr oder weniger immer geradeaus. Je weiter nördlich wir kamen, desto trockener, karger und rötlicher wurde die Landschaft. Von Horizont zu Horizont nichts als Erde und Sträucher, Kängurus, Emus und Ziegen (!) - unmengen von Ziegen, die sich rechts und links der Fahrbahn tummeln.


Ab und an taucht plötzlich eine Abfahrt mit Wegweisern wie "next town 132km" auf. In den dreihundert Kilometern von Mildura nach Broken Hill kamen uns vielleicht zehn Fahrzeuge entgegen, in unsere Richtung fuhren nur wir, das letzte Fahrzeug im Rückspiegel hatte uns kurz nach Mildura verlassen.

 

Was gibt es über Broken Hill zu sagen? Hm -

Nachdem der vermeintliche Goldrausch in der Region erfolglos abgeebbt war, wurde das eigentliche Bodenschatzpotential - allen voran Silber, aber auch Blei oder Zink - Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. 

Ein Einwanderer aus Stuttgart hatte dort nach wie vor Bodenschätze vermutet, steckte in Broken Hill einen ersten Claim ab und legte damit den Grundstein für den Reichtum und die Entwicklung des ganzen Ortes und gründete die Broken Hill Proprietary Company (BHP). Die ist heute Teil des größten Rohstoffproduzenten der Welt, BHP-Billiton.

Es gibt eine Station des Royal Flying Doctor Services. (Die haben wir besichtigt, ist super interessant - knapp ein Drittel der australischen Bevölkerung lebt im Outback und wird über den RFDS medizinisch grundversorgt).

Mad Max 2 wurde in den Broken Hill Studios gedreht. Wow! (hüstel hüstel)

Von und nach Broken Hill fahren ganz schön viele Road Trains. Das sind LKWs die nochmal ein Stück länger sind als die Gigaliner bei uns. Wenn einem ein solcher Road Train auf der Straße entgegen kommt, wird es kurz ganz schön eng und zugig auf der eigenen Seite.  


Es gibt ganz schön viele Museen, Galerien und andere "Attraktionen" für einen so halb verlassenen Ort. Die Gebäude in der Stadt lassen schon erahnen, dass die Stadt einmal bessere Tage erlebt hatte, aber heute ist davon wenig übrig geblieben. Viele Geschäfte und Hotels sind geschlossen, viele Gebäude sind heruntergekommen.

In Broken Hill regnet es eigentlich nie. - Bei uns hat es den ganzen Tag geregnet. 

Von Broken Hill bis Sydney sind es knapp 1.200 Kilometer. Von den 1.200km sind wir gestern und heute knapp tausend gefahren. Bei 110 bzw 100 kmh erlaubter Höchst- geschwindigkeit, vielen Road Trains und toten Tieren auf der Fahrbahn, zieht sich das ganz schön. Vor allem ändert sich die Landschaft nur so im drei bis vier Stunden Rhythmus.

Aber wir können unsere erste "wir waren im Outback"- Erfahrung vorweisen. Wahrscheinlich würde uns jeder Australier heftigst auslachen und würde erst mitleidig auf unseren Mitsubishi und dann auf seinen 4WD mit hoher Luftansaugung, Viehfänger und 100l Extratank schauen. - Na gut, wir waren zumindest ganz nah dran am Outback.

 

 

24.3.14 11:57


Hopetoun

(nein kein Schreibfehler, wird wirklich mit ou geschrieben), ist ein kleines Städtchen am Highway von Horsham nach Mildura. Zufällig haben wir den Nachmittagskaffeestopp hier gemacht und sind gleich über Nacht geblieben.

Die Gemeinde von Hopetoun hat hier am See ein kleines Camperdomizil geschaffen, das völlig kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Überdachte, mit Solarstrom betriebene Barbecues, Sitzbänke, Tische, ein großes Gebäude mit einer vollständig eingerichteten Küche, Grillstelle, Toiletten und Duschen, alles vorhanden. Nichts ist abgeschlossen und die ganze Anlage ist super gepflegt. Und es gibt Steckdosen! Somit sind wieder alle Geräte aufgeladen und wir können die nächsten Tage kommunizieren.

Wer also mal in dieser Gegend unterwegs sein sollte, dem sei Hopetoun wirklich empfohlen. Da wir noch ein paar tausend Kilometer vor uns haben, können wir leider nicht länger hier bleiben, aber ein paar Tage ließe es sich hier ohne Probleme aushalten.

Ich kann leider keine Bilder von Hopetoun einstellen, da myblog momentan irgendwelche Einstellungsänderungen vornimmt. Mal sehen, wann sie damit fertig sind. 

21.3.14 23:49


The Grampians

Den gestrigen Tag haben wir wandernd in den Grampians verbracht. Die Grampians sind ein Nationalpark, Wander- und Kletterparadies und bekannt für ihre Sandsteinformationen und Aborigine Felskunst. Von unserem ersten Aufstieg auf den Mt William konnte wir uns einen ersten Überblick über den Park verschaffen und gemütlich zum zweiten Mal frühstücken.


Von dort aus ging es zu weiteren Aussichtspunkten, die mal direkt mit dem Auto, mal durch einen brütend heißen Aufstieg in der Mittagssonne erreichbar waren. Da es in letzter Zeit nicht geregnet hatte, konnten wir aber keinen der sonst wohl beeindruckenden Wasserfälle sehen.


Erst vor Kurzem fand hier auch das jährlich durchgeführte, kontrollierte Abbrennen ganzer Waldflächen statt. Lange Zeit hatte man den Wert der Buschbrände gar nicht gekannt, bzw. hat den Ureinwohnern und ihrem Wissen keine Beachtung geschenkt, und Brände viel zu schnell gelöscht. Doch vor allem die Eukalyptusbäume brauchen die regelmäßigen Brände zum Überleben, da so alte und kranke Bäume natürlicher Selektion zum Opfer fallen, der Waldboden wieder frei wird und die Asche dem Boden wichtige Nährstoffe zuführt. Irgendwie überleben die Bäume den Brand, sind am Stamm ganz schwarz vom Feuer und treiben aber gleichzeitig neu aus.


21.3.14 01:23


Die Great Ocean Road

Drei Tage lang sind wir der Great Ocean Road von Melbourne bis Warrnambool gefolgt. Die Great Ocean Road ist sowas wie das Surfmekka im Süden Australiens und an Bells Beach wird  jährlich das wohl spektakulärste Surfermeeting, die Rip Curl Pro, ausgetragen – so wird es im Reiseführer zumindest erklärt. Für wen das Surfen nichts ist, der kann sich hier auf dieser Strecke satt sehen an felsigen Stränden, Leuchttürmen, Schiffswracks und Kurvenwarnschildern.


Auch Tierliebhaber kommen auf ihre Kosten – die Strecke führt vorbei an Koalarevieren (Kennett River), Seebärenkolonien (Marengo), Walaussichtspunkten (Warrrnambool - für den Winter, da kommen sie nämlich dorthin, um ihre Jungen zu gebären) und an ganz schön vielen Kängurus (überall und ständig).

Die Great Ocean Road (GOC) startet bei Torquay. Der für uns aber schönste Ort liegt noch davor – Geelong. Er hat etwas von einem mondänen Strandbad aus dem frühen 20. Jahrhundert: Eine endlos lange Promenade, eine Segelschule, einen botanischer Garten und ein Seebad, kostenlose Picknick- und Barbecueanlagen, alles super gepflegt.


In der Touristeninformation in Geelong hatten wir gefragt, was wir bei der GOR auf keinen Fall verpassen dürften und hatten in einer fast halbstündigen Antwort sämtliche Hotspots erklärt und eine Tragetasche voll Karten und Flyer erhalten, sodass auf unseren nächsten Tagestouren nichts schief gehen konnte.  

Die meiste Zeit folgt man auf der GOR dem Küstenverlauf und fährt von einem Nationalpark in den nächsten. In vielen von ihnen gibt es kostenlose Campingmöglichkeiten, sogenannte basic facilities, d.h. es gibt nichts, außer einer ebenen Standfläche, aber dort ist es erlaubt zu stehen und woanders nicht. So haben wir zum Beispiel letztens mitten im Eukalyptuswald gestanden, das eine oder andere Känguru verscheucht, ein paar Vögel aufgeschreckt und niemanden um uns herum gehabt. Das macht schon viel mehr Spaß als von einem Campingplatz zum nächsten zu fahren.


Allerdings hat die Straße ihre besten Tage schon lange hinter sich und eine Grundsanierung wäre sehr wohl angebracht. Unterwegs waren wir in ein Schlagloch von unvorstellbarer Größe und vor allem Tiefe gefahren, aus dem wäre ein Smart ohne fremde Hilfe gar nicht mehr raus gekommen. Hätten wir eine Achse gebrochen, es hätte uns nicht gewundert.  

Auf dem letzten Abschnitt der GOC stehen die 12 Apostel. Je nach Zählweise sind es aber keine zwölf oder mehr als zwölf Felsen, die vor der Küste im Wasser stehen und ursprünglich einmal „Die Sau und ihre Ferkel“ genannt wurden. Da man aber der Meinung war, dass ein attraktiverer Name sicherlich mehr Touristen anlocken würden, wurden zunächst die Apostel und später die 12 Apostel daraus.


20.3.14 11:16


Rosberg auf eins, Vettel raus und Ricciardo disqualifiziert

Das ganze Wochenende über war Melbourne im Ricciardo-Fieber. Klar, nachdem Webber nun in Rente ist, werden alle Hoffnungen auf ihn gesetzt und die hat er auch erfüllt.


Während des Qualifyings war der Jubel über seine Leistung aber auch gleichzeitig deutlich die Abneigung der Australier gegenüber Vettel zu hören. Den Vierfachweltmeister mag hier wegen seiner teaminternen Rivalität mit Webber kaum noch jemand und so gab es laute Jubelrufe als es für in Q2 vorbei war. Für uns war es dann auch etwas enttäuschend, dass er so früh aus dem Rennen ausgeschieden war, aber dafür hat uns Rosbergs Sieg natürlich darüber hinweg getröstet. Zumal wir beide auf einen Sieg von Rosberg gesetzt hatten.

Seit elf Uhr hatten wir auf unseren Plätzen ausgeharrt und auf den Start Stunden später gewartet. Insgesamt war es aber recht kurzweilig, da es ein durchgängiges Programm von Showläufen, Porsche-und V8-Rennen, Flugshows und Musik gab.

Das Rennen selbst war spannend, da aufgrund der neuen Regularien niemand so genau wusste was zu erwarten war. Wir saßen in der letzten Kurve  vor der Zielgeraden, sodass wir Überholmanöver und Ausflüchte von der Strecke sehen konnten und hatten eine große Leinwand vor uns, um den Rennverlauf verfolgen zu können. Natürlich waren wir schon etwas neidisch auf die, die sich das Rennen aus den schicken klimatisierten Zuschauerkabinen oder zumindest von der Tribüne aus anschauen konnten.


Zur Siegerehrung rannten wir im Dauerlauf über die Rennstrecke und schafften es gerade rechtzeitig zu den Hymnen auf Sichtweite zum Siegerpodest und natürlich wurde von der Menge der zweite Platz von Ricciardo noch mehr bejubelt als Rosbergs Sieg.


Heute Morgen war dann die Überraschung groß, dass ausgerechnet der Australier in der Nacht disqualifiziert worden war.

Seit heute sind wir auf der Great Ocean Road von Torquay in Richtung Westen unterwegs. Die Strecke heute führte uns heute schon einmal vorbei am Surferparadies Bells Beach, einem Golfplatz, der von Kängurus belagert wird, und unserem ersten Koala in freier Wildbahn.

 

18.3.14 03:00


Rugby - American Football für richtige Männer und Formel1

Seit Donnerstag sind wir in Meldbourne wo morgen das Auftaktrennen der Formel1 stattfindet. Am Donnerstag findet immer ein Tag der "offenen Rennstrecke" statt, d.h. jeder kann sich einmal das Gelände anschauen, Rennwägen unterschiedlicher Klassen beim Runden drehen zuschauen und ein bisschen den Duft abgeriebenen Gummis atmen.

Die Stadt ist durch und durch im Formel1 Fieber. Überall sieht man die Vettel-Werbung prangen und die Erwartungen hier in die Medien an unseren Weltmeister könnten größer und gleichzeitig kontroverser nicht sein. 


Für morgen haben wir Tickets für die Kurve 15. Wer also früh morgens schon das Rennen anschauen will, kann versuchen uns dort zu entdecken. Carsten hatte sich kurz überlegt, als Flitzer die Aufmerksamkeit der Kameras auf sich zu ziehen, aber da wir ja in zwei Wochen wieder nach Hause fliegen wollen, lässt er es besser doch sein.

Gestern Abend waren wir bei einem Rugbyspiel der Melbourne Rebels gegen die Christchurch Crusaders. Während beim American Football die Spieler von oben bis unten Protektoren tragen und der Spielzug kurz nach Beginn schon wieder abgeblockt wird, spielt man Rugby mit vollem Körpereinsatz und mit Spielzügen über das ganze Feld. Voll cool!


 

15.3.14 03:09


Ein paar Kängurus, ein halbes dutzend Koalas und an die tausend Pinguine

Am Mittwoch waren wir im Promontory Nationalpark wandern. Der Abstecher dorthin lohnt sich wirklich. Man kann sich die unterschiedlichsten Strecken nach Dauer und Schwierigkeitsgrad aussuchen und ganze Tage dort verbringen. Wir haben nur eine kurze Wanderung gemacht und sind dann weiter bis Philipp Island gefahren, um abends die Pinguinparade anzuschauen.

Nach einer gefühlt endloslangen Fahrt durch die immer selbe Landschaft kamen wir relativ spät auf der Insel an. Noch schnell einen Abstecher bei den Koalas und dann zu den Pinguinen.Wir waren ganz schön gespannt, laut Infocenter waren am Vorabend etwas mehr als Tausend Pinguine gezählt worden.


Aber was erwartet man von einer Pinguinparade? Ein paar kleine Frackträger, die an Land watscheln und dann irgendwo in den Dünen verschwinden. - So ungefähr stimmt das auch und es macht einen Heidenspaß ihnen dabei zuzusehen.

Ein Pinguin kommt nämlich nicht einfach so an Land. Nachdem er den ganzen Tag oder manchmal auch mehrere Tage im Meer fischen war, kommt er bis auf etwa 200m an den Strand geschwommen und sucht sich dann per Signaltöne seine Landgangkameraden.

An Land warten nämlich außer hunderten von Touristen in der Regel auch potentielle Fressfeinde wie große Möwen, Adler oder andere Raubvögel. Die Gruppen selbst sind ganz unterschiedlich groß, von um die fünfzehn bis über fünfzig finden sich dabei zusammen.

Immer sich der Gefahr an Land bewusst, lässt sich die neugebildete Landgangtruppe zunächst einmal mit der ersten Welle an Land spülen, jeder versucht sich hinter dem anderen zu verstecken und als dickes Knäul geht es langsam Richtung Strand. Bis der erste von ihnen meint, es könnte doch nicht sicher sein, kehrt macht und zurück ins Wasser rennt - Oberkörper nach vorne gebeugt, Flügel nach hinten gestreckt und ab geht’s. Alle anderen hinterher.  

Neuer Versuch. Während die ersten der Gruppe bereits in Richtung Land watscheln, werden die hinteren von der nächsten Welle aufgespült und zurück ins Meer gezogen. Damit machen die anderen auch kehrt, schließlich haben sie jetzt ihre Rückendeckung verloren.

So geht das eine ganze Weile bis endlich ein paar mutige Pinguine losrennen und die Dünen hinauf klettern.

Das Nistgebiet in den Dünen auf Philipp Island ist riesen groß und so kann es sein, dass ein Pinguin noch über einen Kilometer bergauf zu seinem Nest wandern muss, um sich endlich vom anstrengenden Fischen zu erholen. Über Stege, die wieder zum Ausgang führen, kann man dann die Pinguine auf ihrem Fußmarsch begleiten. Um sie nicht zu stören oder zu erschrecken durfte man leider keine Photos machen, aber wen es interessiert, der kann nachschauen auf: http://www.penguins.org.au/attractions/penguin-parade/  

15.3.14 02:35


Ein großes, weites Land ...

Seit Sonntag fahren wir nun von Sydney nach Melbourne und sind heute am Promontory Nationalpark angekommen. Der liegt ungefähr drei Stunden südlich von Melbourne. Verglichen zu unseren sonstigen Fahrten sind wir noch gar nicht so weit gekommen, etwas mehr als tausend Kilometer. Höchstgeschwindigkeit außerorts ist hier 100km/h. Da wir entlang der Küste fahren schaffen wir gerade einmal einen Schnitt von vielleicht 60km/h. Das zieht sich, vor allem ändert sich die Landschaft hier stundenlang nicht, endlos lange Strecken, die einfach geradeaus durch den Wald führen, oder vorbei an Viehweiden oder wieder durch den Wald. Deshalb gibt es auch gar nicht so viel zu erzählen. Morgen gehen wir die Pinguinparade auf Phillip Island anschauen. Das wird bestimmt cool. 

Ansonsten haben wir noch ein paar Schnappschüsse gemacht: 


Zwar nich kurios eingeparkt, aber trotzdem ein Kandidat für den Parker der Woche - haben wir in Sydney fotografiert.



Brötchen holen mal anders. Die einen gehen mit dem Fahrrad, die anderen nehmen ihr Surfbrett mit, sowas sieht man wohl nur in Sydney.

Schlechtwetterfront am frühen Morgen.

Aussicht über Seengeflecht und Meer bei Lakes Entrance. 

Kängurus in Nachbars Garten.

Und ein Stacheligel am Straßenrand. Den gibts anscheinend nur hier und in Papua Neuguinea. 

Ach ja, und dann war da noch das Phänomen der Polkuh. Wir hatten schon in Neuseeland festgestellt, dass ganz häufig eine ganze Kuh- oder auch Schafherde sich in ein und die selbe Richtung ausrichtet.

Da uns keine bessere Erklärung eingefallen ist, haben wir einfach einmal die Theorie von der Leitpolkuh aufgestellt, an der sich die anderen Kühe ausrichten bzw. vom Leitpolschaf, an dem sich die anderen Schafe ausrichten. 

Bessere Vorschläge oder gar eine Erklärung sind herzlich willkommen  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.3.14 12:25


Wieder in Australien ...

Nach fast vier Wochen haben wir Neuseeland nun wieder verlassen. Wir sind ganz zufrieden mit dem was wir alles sehen und erleben konnten. Natürlich war es nur ein kleiner Ausschnitt und es gibt noch jede Menge zu entdecken hier, aber mehr hätten wir gar nicht schaffen können.  

Jetzt ist unsere grobe Reiseroute Sydney – Melbourne – Sydney. Dazu haben wir auch fast vier Wochen Zeit und haben ebenfalls wieder einen Hippie Camper gemietet.

Am Samstag kamen wir also bei Apollo an und wollten unseren Hippie 2.0 abholen, der war - anders als vor vier Wochen in Neuseeland – auch tatsächlich schon startklar, leider stellte die Dame erst bei der Übergabe fest, dass der Schlüssel fehlte und auch nicht aufzutreiben war.

Auf die bestimmte Aussage unsererseits, dass wir nicht gewillt sind, lange auf den vermissten Schlüssel zu warten, antwortete unsere gar nicht so charmante Sachbearbeiterin aus Deutschland, dass es ja nicht ihre Schuld sei, dass der Schlüssel fehle und dass sie nichts dafür könne.  – Hä?

Unsere kurzfristige Hoffnung, einen höherwertigen Camper zu erhalten wurde nicht erfüllt, sondern wir erhielten einen anderen Wagen, der laut System gar nicht da war, sondern bereits vermietet und unterwegs.

Da wir die unterste Preiskategorie gemietet hatten (immernoch schweineteuer), waren unsere Erwartungen schon von Anfang an nicht besonders hoch gewesen, aber unser neuer Camper ist in Sachen abgenutzt dann doch noch eine Stufe verratzter als unser neuseeländischer Hippie.

Dazu kommt, dass wir heute Nacht feststellen mussten, dass sich die Schiebetüre von innen nicht öffnen ließ und wir somit nur aus dem Auto kamen, wenn wir das Fenster öffneten und von außen die Türe mit dem Schlüssel aufschlossen. Da keiner von uns das die nächsten vier Wochen so machen wollte, standen wir heute Morgen um kurz vor neun abermals bei Apollo. Geschickterweise war der Schlüsseldienst schon vor Ort, um bei unserem ursprünglich zugedachten Wagen sämtliche Schlösser auszutauschen, da der Schlüssel wohl noch immer nicht aufgetaucht war, und reparierte unser Schloss. Daumen drücken, dass es hält. 

Den halben gestrigen Nachmittag haben wir nun damit verbracht, über das Für und Wider von Kundenfreundlichkeit zu sinnieren. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass Apollo und seine Mitarbeiter noch nie etwas davon gehört haben können, oder aber schlichtweg keinen Wert darauf legen. Zumal wir zwischenzeitlich einige Rezensionen zu Apollo gelesen hatten, die allesamt unseren Eindruck bestätigen. (Man könnte sich nun fragen warum wir überhaupt Apollo gewählt haben. Dies hatte zwei Gründe: zum einen den Umstand, dass wir innerhalb einer Woche acht Wochen Urlaub inklusive Visa, Flüge, Camper etc. buchen und losfliegen mussten und somit nur noch nehmen konnten, was wir gefunden hatten und dass diese Suche eben nicht besonders gründlich ausgefallen war.)

Wir können also getrost nicht zu Apollo raten (natürlich nur basierend auf unserer subjektiven Empfindung und gönnen jedem seine eigene Erfahrung). Zum einen, weil nichts auf Anhieb funktioniert und zum anderen, weil sich niemand für irgendetwas verantwortlich fühlt.

Nichtsdestotrotz ist das Reisen hier in Australien und Neuseeland mit dem Camper unbedingt zu empfehlen. Auf unserer Fahrt durch NZ haben wir eine ganze Reihe Camperunternehmen aufgeschrieben, die uns begegnet sind. Vielleicht nützt die Liste ja jemandem bei der Planung einer Reise hierher. Wir können nur raten, gut zu vergleichen und etwas mehr Zeit für die Suche einzuplanen.

Hippie Camper und Cheapa Camper gehören beide zu Apollo Rentals, Wicked (ist noch verratzter als unser Hippie), Happy Camper, Jucy, Britz, Roadrunner, Maui, Rocketcamper, Walkaboutrentals, Alpha, Wendekreisen, Wilderness.co.nk, Kiwi Camper, Tiki Camper, Abuzzy.com, CampavaNZ, Rotoruacampervans, Escape, United, Freedom Camper, Spaceship.nz

Gestern waren wir in Richtung Süden aus Sydney heraus und bis Kiama gefahren. Von dort aus ging es dann durch das Kangaroo Valley bis zu einem kostenlosen Campingplatz mitten im Wald, auf dem schon zig Familien und Gruppen ihre Zelte aufgeschlagen hatten. Der Platz war ein Tipp gewesen und so wussten wir, dass sich gegen Abend hier wohl häufiger Wombats sehen lassen.

Der erste Wombat rannte noch während der Abenddämmerung einmal quer über den Platz und als es dunkel war, konnte man immer wieder einen von ihnen ausmachen. Eher am Schmatzgeräusch als an den Umrissen. Das waren ganz schön große, dicke Kerle und völlig unbeeindruckt von uns. Würden sie nicht so stinken, kämen sie glatt ganz oben auf die Lieblingshaustierliste.  


9.3.14 05:54


Abtauchen und mitschwimmen ...

Wir haben auf unserer Reise hier durch Neuseeland ja schon so einiges erlebt. Bisheriges Highlight war der Heliflug auf den Gletscher gewesen. Einfach so aus dem Stand abheben und kurze Zeit später auf dem Eis landen. Das war schon was!

Die letzten Tage waren aber auch nochmals alles andere als langweilig gewesen und so langsam nehmen wir mit der Rückfahrt nach Auckland auch Abschied von Mittelerde.

Am Wochenende waren wir bis Hahei gefahren und sind zu Cathedral Cove, einer markanten Felsformation in der Bucht gewandert. Tags darauf fuhren wir nach „Hot Water Beach“, einem Strandabschnitt, der durch eine Hitzequelle vulkanischen Ursprungs in zwei Kilometern Tiefe gespeist wird und bei Ebbe für Sandtemperaturen von über 60 Grad sorgt. Unglaublich, man mietet sich einen kleinen Spaten, gräbt sich mühsam eine kleine Badewanne aus und stößt auf dampfenden Sand und unglaublich heißes Salzwasser. Hunderte von Menschen liegen innerhalb des vier-Stunden-Zeitfensters in kleineren und größeren ausgebuddelten Wasserlöchern nebeneinander und lassen sich die Füße und anderes verbrühen.


Wir hatten an einer Stelle gebuddelt, an der besonders heißes Wasser austrat und so hatten wir kurzerhand unseren Pool mit Nachbars Pool verbunden und seinen aufgeheizt und unseren abgekühlt. Was für ein Spektakel. Jeder versucht zunächst seinen Pool so gut es geht abzugrenzen (klar, wir wollten ja auch eine Wanne für uns alleine) und gegen die eine oder andere weitreichende Welle zu verteidigen (was nicht immer glückt und dann buddelt man wieder von vorne). Früher oder später findet sich aber fast jeder in einer Gemeinschaftswanne voller glücklicher Menschen wieder.

Vorgestern waren wir schließlich in Paihia an der Bay of Islands angekommen. Die Bucht ist für ihre 144 kleineren und größeren Inseln und für ihren Reichtum an verschiedenen Delphinarten bekannt. Wir hatten als letzte Tour hier auf Neuseeland eine Fahrt gebucht die „Swim with the dolphins“ hieß und eine Wahrscheinlichkeit von über 80% anpries, tatsächlich Delphine beobachten zu können. Gestern um acht Uhr ging es los, wir hatten unsere Badesachen an und so ging es dann zu zehnt, allesamt Pärchen in unserem Alter, hinaus in die Bay. Nach kurzer Zeit stoppte das Boot und der Captain erklärte uns, was auf uns zukommen würde. Im Normalfall seien Delphine zu sehen und häufig sei es auch möglich, mit ihnen zu schwimmen, außer sie würden offensichtliche Signale geben, dass sie heute keine Lust auf uns hätten, oder es seien Babydelphine oder Jungtiere dabei. Dann wäre das Schwimmengehen verboten.

Uns wurde erklärt worauf es ankommt, wenn man mit Delphinen schwimmen will und so ging die Suche los. Die unterschiedlichen Schiffe in der Bucht geben sich gegenseitig über Funk Bescheid, wenn eines von ihnen Delphine gesichtet hat und so dauerte es keine halbe Stunde bis es hieß „schnell, bereit machen zum Schwimmen, Schnorchel und Schwimmflossen abholen und am Heck aufstellen“.

Wir hatten die Delphine schon gesehen und das Herz pochte gewaltig als es hieß „go go, go, keep swimming, keep swimming …“. Und da waren sie, keine zwei Meter sondern manchmal nur eine Armlänge entfernt neben und unter uns. Wir konnten ihre Laute unter Wasser hören und sehen, wie sie uns beäugten und umrundeten. Und groß waren sie! Die in der Bucht lebenden Bottlenose Dolphins können bis zu viereinhalb Meter groß werden und mehr als vierhundert Kilogramm wiegen. Keine Ahnung wie groß unsere Mitschwimmer waren, aber unter Wasser kamen sie uns schon gewaltig vor. Insgesamt drei Mal waren wir mit den Delphinen im Wasser bis der Captain meinte, dass sie jetzt wohl keine Lust mehr hatten zu spielen. Dafür begleiteten sie unser Boot noch eine ganze Weile und boten uns eine kleine Kostprobe von Kunststücken, die sie im und außerhalb des Wassers vollbringen können. Nicht in Worte zu fassen was für ein Erlebnis das war!


Von Paihia ging es gestern dann noch bis zum nördlichen Ende der Nordinsel, Cape Reinga. Dort treffen von Westen her die Tasmanische See und von Osten der Südpazifik aufeinander. Dort wo sich die Wellen treffen gibt es gewaltige Verwerfungen und Strömungen. Die Maori glauben, dass hier nach dem Tod die Seelen der Menschen in die Anderwelt übergehen und so ist es für sie ein sehr mystischer Ort. Auch wenn man nicht daran glaubt, hat dieser Ort etwas Besonderes für sich. Man blickt über die Landspitze hinweg in drei Richtungen auf den Horizont hinaus und betrachtet von hoch oben das tosende Wasser.

Heute sind wir entlang der 90 Mile Beach vorbei an Sanddünen und durch Wälder in Richtung Auckland zurückgefahren. Dort werden wir morgen ankommen und übermorgen unseren Camper abgeben und nach Sydney fliegen. Dort haben wir ebenfalls einen Hippie Camper gemietet und sind bis Anfang April unterwegs.  


5.3.14 11:36


Strand soweit das Auge reicht ...

Von Lake Taupo waren wir gestern bis Rotorua und von dort aus weiter nach Tauranga gefahren. Bei Rotorua gibt es einige Geysire und in der Gegend riecht man schon vom Auto aus den Schwefelgeruch. Aber alle Geysire wurden mittlerweile zur Attraktion von verschiedenen Ferienparks gemacht, die allesamt unverschämt viel Eintritt verlangen. Also haben wir die Geysire von unserer Liste gestrichen und sind direkt weiter nach Tauranga gefahren. Bei bestem Wetter stiegen wir dann auf den Berg Maunganui. Von dort aus hat man eine prima Rundumsicht auf den Ozean und auf die Stadt.

Heute ging es weiter bis Hahei. Unterwegs haben wir immer wieder Halt gemacht und den Surfern zugesehen. 

Hier in der Nähe gibt es einen Strand, der Hot Water Beach genannt wird, an dem man bei Ebbe Löcher in den Sand graben kann, die dann mit heißem Wasser volllaufen sollen. Das wollen wir morgen mal ausprobieren. Heute Abend waren wir noch am Strand entlang an eine Stelle gewandert, die Cathedral Cove heißt. Dort findet man ganz markante Felsformationen vor.


1.3.14 10:35


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